Auch die Schultern sind weiter mit dem Kopfbereich verstrickt, als wir glauben. Muskelbündel- und Gruppen im Rücken sind mit den Schulterbereich verflochten, welche wiederum in mit denen im Hals-Nackenbereich ineinandergreifen. Die Schultern sind für zusätzliche Erschütterungsabsorption nach Bewegung verantwortlich und können genau wie der Nacken, nach Verletzung oder Überanstrengung zu Kopfschmerzen führen.
Da die Schultern den Hals stützen, kann eine Verletzung dazu führen, dass sie den Nacken dazu zwingen, mehr zu arbeiten, als er sollte, sodass auch er sich verletzen könnte. Wenn die Schultern nicht dazu in der Lage sind, die Unterstützung zu bieten, für welche sie verantwortlich sind, kann der Nacken steif werden und sich entzünden, da er ganz alleine arbeiten muss. Das führt dann auch zu Kopfschmerzen. Weil die Schultern für Arme und Rücken so einen großen Bewegungsbereich gewährleisten müssen, ist es wichtig, dass die Muskeln flexibel und gesund sind. Andererseits wird diese Bewegungsmöglichkeit eingeschränkt. Die Schultern sind die beweglichsten Gelenke des Körpers, was gleichzeitig bedeutet, dass sie anfälliger für Auskugelungen und Verletzungen sind, als andere.
Schmerzen in den Händen und Fingern können über die Arme bis in die Schultern hochziehen, wo sie den ganzen Oberkörper beeinträchtigen. Die Schultern können sich verspannen, wenn die Hände und Arme schmerzen oder wenn diese verletzt sind und dies wiederum führt dazu, dass sich der Nacken versteift und Kopfschmerzen entstehen.